Pressemitteilung

Ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung – Zusatz „Oft länger gut“ bereits auf zahlreichen Arla Produkten

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  • Arla übertrifft angekündigte Maßnahmen: Nach Arla Skyr wurden bereits zahlreiche weitere Produkte mit dem Zusatz „Oft länger gut“ versehen
  • Schauen, Riechen, Schmecken: Verbraucher sollen auch ihre Sinne einsetzen, um die Genießbarkeit eines Produkts nach Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums zu prüfen.

Düsseldorf, 14. Mai 2020 – Das Thema Lebensmittelverschwendung ist in Zeiten der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Hamsterkäufe aktueller denn je.Um bei Verbrauchern generell ein Bewusstsein für weniger Lebensmittelabfälle zu schaffen, hat sich Arla Foods als eine der ersten Firmen Ende 2019 der Kampagne „Oft länger gut“ von Too Good to Goangeschlossen. Das Social Impact Unternehmen Too Good to Go ruft Akteure der Lebensmittelbranche dazu auf, den Zusatz „Oft länger gut“ zusätzlich zum Mindesthaltbarkeitsdatum auf ihre Produkte zu drucken – um sich so gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten einzusetzen. Arla kündigte den Aufdruck zuerst auf den Arla Skyr Produkten an.

Dieses Versprechen hat Arla umgesetzt und darüber hinaus in den ersten vier Monaten des Jahres noch weitere Produkte mit dem Label ausgestattet: Zu finden ist der Aufdruck “Oft länger gut“ auf allen Arla Skyr Produkten, auf der Arla Bio frische Weidemilch und auf bisher drei Sorten des Frischkäses Arla Buko. Damit hat Arla die angekündigte Maßnahme schneller und auf mehr Produkten umgesetzt als zunächst vorgesehen. Und geplant ist noch mehr: In den Sommermonaten kommen einige Neuprodukte, die den Aufdruck ebenfalls erhalten. Dazu gehören neue Arla Bio Joghurts, sowie bestehende und neue Produkte der Marke Arla Protein. Das Thema „Oft länger gut“ gegen Lebensmittelverschwendung begleitet Arla auch mit einer Social Media Kampagne in den kommenden Wochen auf verschiedenen digitalen Plattformen.

Dass Initiativen wie diese nötig sind zeigt die Statistik: Jedes Jahr landen in Deutschland 6,1 Mio. Tonnen[1] Lebensmittel in den Mülltonnen privater Haushalte. Aufgrund der aktuellen Situation neigen viele Menschen noch einmal mehr dazu, eine größere Menge Lebensmittel einzukaufen als sie aufbrauchen können. Viele Hamsterkäufe der vergangenen Wochen landen später beim Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums womöglich im Müll. Dabei ist wichtig zu wissen: Knapp die Hälfte aller Deutschen verwechselt das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) mit dem Verbrauchsdatum[2] und entsorgt so Nahrungsmittel, obwohl sie noch genießbar sind. Denn das MHD ist lediglich das Datum, bis zu dem sich ein verpacktes Lebensmittel mindestens lagern und verzehren lässt. Die Lebensmittel sind aber oft noch länger gut. Durch den Test „Schauen-Riechen-Schmecken” lässt sich leicht feststellen, ob ein Produkt auch nach Erreichen des MHD noch gegessen werden kann.

„Das Thema Lebensmittelverschwendung gewinnt gerade jetzt noch einmal mehr an Bedeutung. Jedes Lebensmittel, das nicht weggeworfen wird, zählt. Die Maßnahme ist ein weiterer Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie, mit der wir auch die Verwertung von Lebensmitteln weiter optimieren möchten. Schrittweise werden wir weitere Arla Produkte mit dem Hinweis versehen und damit Verbraucher dazu anregen, noch mehr gegen Lebensmittelverschwendung zu tun – damit nahrhafte Milchprodukte nicht unnötig im Müll landen“, erläutert Markus Mühleisen, Deutschland Chef von Arla Foods.

Weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelmittelabfällen

Im Bereich der eigenen Produktion verfolgt Arla bereits zahlreiche Maßnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen. So arbeitet das Molkereiunternehmen seit vielen Jahren in Deutschland mit der Organisation der gemeinnützigen Tafeln zusammen. Dieses Engagement wurde 2019 deutlich verstärkt. Im Laufe des vergangenen Jahres wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr einwandfreie Lebensmittel, die nicht mehr in den Handel gelangen konnten, bedürftigen Menschen zur Verfügung gestellt. Hinzu kommt, dass Arla seine Prognosen des zu erwartenden Absatzes weiter optimiert hat, um bedarfsgerecht zu produzieren. Und auch die Zusammenarbeit mit den Handelskunden wurde weiter verbessert, um benötigte Mengen noch präziser abzustimmen.

Weitere Informationen zu Arlas Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung: www.arlafoods.de/ueber-uns/verantwortung/lebensmittel-retten/

Weitere Informationen zur Kampagne „Oft länger gut“ von Too Good to Go:

www.toogoodtogo.de/de/campaign/oft-laenger-gut

[1]Baseline-Erhebung des BMEL für das Jahr 2015, https://www.zugutfuerdietonne.de/fileadmin/Neuigkeiten/Thuenen_Baseline/Thuenen_Kurzfassung.pdf

[2]Verschwendung von Lebensmitteln und Datumskennzeichnung, Europabarometer-Umfrage Deutschland, Europäisches Parlament, Mai 2017.https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20170505STO73528/lebensmittelverschwendung-in-der-eu-infografik

Über Arla Foods

Arla Foods ist eine europäische Molkereigenossenschaft und gehört den rund 9.760 Arla Landwirten aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Luxemburg, Schweden und den Niederlanden. Das Unternehmen mit rund 19.000 Mitarbeitern erwirtschaftete 2019 einen globalen Umsatz von 10,5 Mrd. Euro. Arla Produkte werden weltweit unter bekannten Markennamen wie Arla®, Castello®, Lurpak® und Puck® in mehr als 120 Ländern der Erde vertrieben. Das Unternehmen ist der weltweit größte Hersteller von Molkereiprodukten in Bio-Qualität. In Deutschland ist Arla Foods mit starken Marken wie Arla Buko®, Arla® Skyr und Kaergarden® vertreten. Deutschland gehört zu den sechs Kernmärkten des Unternehmens. Hierzulande ist Arla Foods das drittgrößte Molkereiunternehmen und beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter in zwei großen Milchwerken und der Deutschland-Zentrale in Düsseldorf. 1.730 deutsche Genossenschaftsmitglieder beliefern die Werke mit Milch. Weitere Informationen finden Sie unter www.arlafoods.de

Pressekontakt

Arla Pressestelle (bitte nur Journalistenanfragen)
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Markus Teubner
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Markus TeubnerHead of Media Relations / Pressesprecher Arla Foods

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