Beef Wellington
Beef Wellington ist der große Auftritt für jeden festlichen Anlass: ein zartes Rinderfilet, umhüllt von würziger Pilzfarce und knusprig goldenem Blätterteig. Was auf den ersten Blick nach Sterneküche aussieht, gelingt mit unserem Rezept auch zu Hause. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du das Original perfekt hinbekommst – und dabei deine Gäste beeindruckst.
Zutaten
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Rinderfilet (ca. 1,5 kg)
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1 |
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Grobes Salz
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1 TL |
| 10 g |
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Grobes Salz
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1 TL |
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Schlagsahne
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100 ml |
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Verquirltes Ei
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½ |
| 25 g | |
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Champignons, in kleine Stücke
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250 g |
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Grob gehackte Schalotte
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1 |
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Serrano-Schinken
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6 Scheiben |
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Blätterteig
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1 |
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Verquirltes Ei
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1 |
Pilz-Apfel-Eintop
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Rote Äpfel
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4 |
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Butter
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15 g |
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Grob gehackte Schalotten
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4 |
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Champignons
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400 g |
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Schlagsahne
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400 ml |
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Konzentrierte Rinderbrühe
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1 EL |
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Grobes Salz
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1¼ TL |
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Gemahlener schwarzer Pfeffer
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Heidelbeeren
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125 g |
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Gehackte Petersilie
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100 g |
Beilage
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Gekochte Kartoffeln
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1½ kg |
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Zubereitung
Beef-Wellington
Pilz-Apfel-Eintopf
Beef Wellington servieren
Zwar ist das Fleisch das Herzstück des Gerichts, aber die Füllung sorgt für den meisten Geschmack. Achte hier also besonders darauf, mit hochwertigen Zutaten zu arbeiten. Außerdem kannst du die Füllung aus dem Rezept gerne ein wenig abwandeln. Füge der Pilzmischung zum Beispiel ein oder zwei Esslöffel Weißwein oder Sherry hinzu. So verleihst du ihr Füllung zusätzliche Tiefe. Auch ein paar Tropfen Trüffelöl, die du der Mischung am Ende hinzufügst, können wahre Wunder bewirken.
Serrano-Schinken ist eine ausgezeichnete Wahl für das Fleisch im Teigmantel – aber nicht die einzige. Italienischer Prosciutto eignet sich zum Beispiel ebenfalls hervorragend für das herzhafte Gericht. Wichtig ist dabei nur, dass der Schinken (egal, für welche Sorte du dich entscheidest) möglichst dünn geschnitten werden sollte. Er soll den Geschmack des Fleisches ergänzen, aber nicht überdecken.
Wenn du möchtest, kannst du die Schinkenscheiben vor dem Einrollen mit ein wenig Pfeffer würzen oder ganz dünn mit Senf bestreichen, um deinem Festtagsgericht eine leichte Würze zu verleihen.
Blätterteig – wir alle lieben ihn, aber nur die wenigsten arbeiten gerne damit, denn er hat so seine Eigenarten. Mach dir aber deswegen keine Sorgen – wir verraten dir ganz genau, worauf du achten solltest.
Erst einmal sollte Blätterteig, bevor er zum Einsatz kommt, immer gut gekühlt sein. Lagere ihn also unbedingt im Kühlschrank, bevor du ihn für das Einwickeln verwendest. So stellst du sicher, dass dein Filet Wellington später eine knusprige Hülle hat. Auch nach dem Einrollen kann es sinnvoll sein, das Fleisch zusammen mit dem Teig noch einmal kurz in den Kühlschrank zu legen.
Bevor du das Fleisch mit der Teighülle in den Ofen gibst, kann es sinnvoll sein, ein kleines Loch in die Oberseite des Teigs zu stechen. Dieses Dampfloch verhindert, dass sich zu viel Feuchtigkeit in der Hülle sammelt, was nämlich dazu führen könnte, dass der Blätterteig durchweicht. Stattdessen wird er nun schön knusprig und goldbraun.
Alle Öfen arbeiten ein wenig unterschiedlich, und gerade bei einem Beef Wellington, das komplett von einer Teighülle ummantelt ist, ist es nicht möglich zu sehen, wann das Fleisch gar ist. Lässt man es zu lange drin, wird es trocken – aber roh soll es natürlich auch nicht sein. Also, was kannst du tun?
Wir empfehlen dir, mit einem Fleischthermostat zu arbeiten. Dieses steckst du so in das Fleisch, dass sich die Spitze in der Mitte befindet. Dann kannst du die Kerntemperatur ablesen. Bevorzugst du dein Filet Wellington Medium-rare, sollte diese bei etwa 54 bis 57 °C liegen. Für Medium sollten es hingegen ungefähr 65 °C sein. So weißt du genau, wie gar das Fleisch ist und wann du es aus dem Ofen nehmen solltest, damit es saftig ist und genau deinem Geschmack entspricht.
FAQ – Fragen zu Beef Wellington
Beef Wellington ist ein absoluter Klassiker, aber trotzdem tauchen rund um das Rezept immer wieder Fragen auf – von der richtigen Fleischwahl über die Garzeit bis zur Herkunft des Gerichts. Wir haben die häufigsten Fragen für dich gesammelt und beantwortet, damit deinem gelungenen Braten nichts mehr im Weg steht.
Was ist Beef Wellington?
Es handelt sich dabei um ein festliches Gericht aus zartem Rinderfilet, das mit einer würzigen Pilzfarce – Duxelles – und Parmaschinken umhüllt und anschließend in Blätterteig gebacken wird. Serviert wird es klassisch in Scheiben geschnitten, sodass die einzelnen Schichten sichtbar werden
Wie lange muss das Beef Wellington im Ofen sein?
Bei 200 °C Ober-/Unterhitze braucht es etwa 30 bis 35 Minuten. Verlass dich am besten auf die Kerntemperatur: 52 bis 54 °C ergeben ein rosa, 56 bis 58 °C ein medium gegartes Filet. Danach sollte der Braten noch 10 Minuten ruhen.
Was passt zu Beef Wellington?
Klassische Beilagen wie Kartoffelpüree, glasierte Möhren, grüne Bohnen oder ein feines Rotweinjus passen wunderbar zu dem herzhaften Braten. Wähle dezente Begleiter, damit das Filet im Mittelpunkt bleibt.
Woher stammt das Gericht?
Der Ursprung des Beef Wellington ist nicht eindeutig geklärt. Häufig wird das Gericht mit dem Herzog von Wellington in Verbindung gebracht, doch belegt ist diese Herkunft nicht. In der französischen Küche ist ein sehr ähnliches Gericht als Filet de bœuf en croûte bekannt.
Welches Fleisch wird für Beef Wellington verwendet?
Am besten nimmst du ein Mittelstück vom Rinderfilet. Dieser Teil ist besonders zart, gleichmäßig dick und lässt sich gut einrollen. So gart das Fleisch überall gleichmäßig und bleibt schön rosa.
Nährwerte pro 100 g
Brennwert
113 kcal
| Ballaststoffe | 1,9 g |
| Eiweiß | 2,2 g |
| Fett | 7,1 g |
| Kohlenhydrate | 10,1 g |
Unsere Tipps für das perfekte Beef Wellington
Der Braten lebt vom Zusammenspiel aus knusprigem Teig und rosa gegartem Fleisch. Damit beides gelingt, kommt es auf ein paar Details an: die richtige Kerntemperatur, ein trockenes Filet und eine wirklich trockene Pilzfarce. Mit diesen Kniffen gelingt dir das Gericht auch dann, wenn du es zum ersten Mal ausprobierst.
Die richtige Kerntemperatur von Beef Wellington treffen
Die Kerntemperatur des Fleisches im Beef Wellington entscheidet über den Garpunkt. Für ein rosa Ergebnis nimmst du das Filet bei 52 bis 54 °C aus dem Ofen, für medium bei 56 bis 58 °C. Denk daran, dass die Temperatur beim Ruhen noch um zwei bis drei Grad nachsteigt. Ein Einstichthermometer ist hier deine wichtigste Versicherung gegen durchgegartes Fleisch und hilft dir dabei, genau zu bestimmen, wie lange das Beef Wellington im Ofen sein sollte.
Warum der Teig knusprig bleibt
Feuchtigkeit ist der größte Feind des Blätterteigs. Deshalb müssen alle Zutaten für Beef Wellington richtig vorbereitet sein. Die Pilzfarce muss vollständig trocken gebraten sein und das Filet gut abgekühlt, bevor du es einwickelst. Der Parmaschinken bildet zusätzlich eine schützende Schicht, die den Fleischsaft vom Teig fernhält. Ein kurzes Kühlen vor dem Backen sorgt dafür, dass der Teig beim Anbacken sofort aufgeht.
Die passenden Beilagen für das Beef Wellington wählen
Zu dem Klassiker passen klassische, nicht zu dominante Begleiter. Cremiges Kartoffelpüree, glasierte Möhren, grüne Bohnen im Speckmantel oder ein feines Rotweinjus ergänzen den Braten hervorragend. Auch geröstete Rosenkohlröschen oder ein Klecks Kartoffelgratin harmonieren wunderbar. Halte die Beilagen dezent, damit das Filet der Star auf dem Teller bleibt.
Weitere festliche Rezeptideen
Wenn du Lust auf mehr besondere Gerichte hast, wirst du bei uns fündig. Für einen gemütlichen Abend zu zweit ist unser herzhaftes Käsefondue ein echter Genuss. Und wer die italienische Küche liebt, sollte unbedingt unsere cremige Spaghetti Carbonara oder Spaghetti Bolognese probieren. Lass dich inspirieren und entdecke dein neues Lieblingsgericht.