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Spinat-Lasagne

30 Min. Nudeln
Spinat-Lasagne

Cremig, herzhaft und wunderbar unkompliziert: Diese Spinat-Lasagne bringt zarten Blattspinat, eine samtige Béchamel und goldgebackenen Käse in jeder Schicht zusammen. Ob für ein gemütliches Abendessen unter der Woche oder die Familie am Wochenende – sie gelingt mühelos und schmeckt unwiderstehlich gut. Lass dich von diesem vegetarischen Klassiker begeistern und genieße jeden Bissen.

Zutaten

Blattspinat
250 g
Knoblauchzehen
2
Butter
1 EL
Tomatensauce, (ca. 400 g)
1 Glas
Sauce, Käsesauce
400 ml
Frische Lasagneplatten
8
Gratinkäse
70 g

Zubereitung

  • Den Backofen auf 225°C vorheizen.
  • Knoblauch schälen und fein hacken. Butter in eine Pfanne geben und Knoblauch und Spinat darin anschwitzen. Die Nudelsauce unterrühren.
  • Spinatmischung, Käsesauce und Lasagneblätter abwechselnd in eine gefettete Auflaufform schichten. Den Käse über die letzte Schicht streuen.
  • Im unteren Teil des Ofens 20–25 Minuten backen.

Fragen zu Spinat-Lasagne

Rund um die Spinat-Lasagne tauchen immer wieder Fragen auf – von der richtigen Spinatmenge bis zur Frage, ob man die Platten vorkochen muss. Hier haben wir die wichtigsten Antworten für dich zusammengetragen, damit deine Lasagne mit Spinat garantiert gelingt und genau so schmeckt, wie du sie dir vorstellst.

Warum wird meine Spinatlasagne wässrig?

Dies kann verschiedene Gründe haben: Der erste Grund ist eine zu flüssige Pastasauce. In diesem Rezept verwenden wir eine fertige Pastasauce. Das ist am einfachsten. Wenn du deine Sauce selbst zubereitest, achte auf die Konsistenz der Saucen. Die Konsistenz der Saucen ist besonders wichtig für Lasagne mit Spinat (oder jedem anderen Gemüse mit hohem Wassergehalt), da der Spinat und anderes Gemüse während des Garvorgangs unweigerlich Wasser abgibt. Am besten garst du daher den Spinat vor und lässt ihn abtropfen bzw. drückst die Spinatblätter aus, bevor du sie zur Lasagne hinzugibst.

Kann ich frischen Spinat anstelle von gefrorenem Spinat in Lasagne verwenden?

Selbstverständlich! Bedenke jedoch, dass Spinat viel Wasser enthält und deine Lasagne wässrig machen kann, wenn du die Blätter direkt weiterverarbeitest. Dies lässt sich aber ganz einfach vermeiden, indem du den Spinat garst und ausdrückst, bevor du ihn zur Lasagne hinzufügst.

Wie viele Schichten sollte eine Spinatlasagne haben?

Die größte jemals hergestellte Lasagne brachte stolze 4.865 kg auf die Waage, war 25 x 2,5 m groß und wurde in 10.000 Einzelportionen serviert. Während die Gesamtzahl der Schichten nicht bekannt ist, beweist dieser Weltrekord, dass es keine strenge Regel gibt, wie groß, klein, kurz oder hoch eine Lasagne sein darf. Traditionell hat eine klassische italienische Lasagne jedoch in der Regel 3–4 Schichten, um ein perfektes Verhältnis zwischen Pasta und Füllung sicherzustellen.

Soll ich Lasagne im Ofen mit Folie abdecken?

Eine zugedeckte Lasagne ist zwar nicht unbedingt notwendig, speichert aber mehr Feuchtigkeit und lässt das Gericht perfekt durchgaren, ohne auszutrocknen. Um eine knusprige, goldbraune Käseschicht zu erhalten, die fertige Lasagne unbedeckt einige Minuten unter dem Grill im Ofen überbacken.

Muss ich die Lasagneplatten vorkochen?

Nein. Verwende einfach Platten, die du nicht vorkochen musst. Wichtig ist nur, dass genug Soße in der Form ist, denn die Platten ziehen beim Backen Flüssigkeit. So werden sie schön weich. Achte auch darauf, dass alle Platten mit der Soße bedeckt sind, damit keine rohen Stellen bleiben.

Wie wird meine vegetarische Spinatlasagne nicht wässrig?

Der Schlüssel liegt im gut ausgedrückten Spinat und in einer eher dickflüssigen Béchamel. Lass die Lasagne nach dem Backen außerdem ein paar Minuten ruhen, damit sich die Schichten setzen und sich saubere Stücke schneiden lassen.

Womit kann ich die Spinatlasagne abwandeln?

Sehr beliebt ist eine Spinat-Lasagne mit Feta: Zerbrösele ihn einfach über die Spinatfüllung für eine würzig-salzige Note. Auch geröstete Pinienkerne oder ein paar Cocktailtomaten zwischen den Schichten bringen Abwechslung in den Geschmack. Außerdem kannst du verschiedene Gemüsesorten wie Pilze oder Zucchini hinzufügen, um dem Gericht eine weitere geschmackliche Note zu verleihen, und auch eine Spinat-Ricotta-Lasagne sorgt immer für Begeisterung.

Unsere Tipps für die perfekte Spinat-Lasagne

Eine richtig gute Lasagne mit Spinat lebt von kleinen Handgriffen, die den Unterschied machen. Mit den folgenden Kniffen wird deine Spinatlasagne cremig statt wässrig, gleichmäßig durchgebacken und bekommt genau die würzige Tiefe, die sie verdient. So gelingt sie dir beim ersten Versuch – und schmeckt aufgewärmt am nächsten Tag fast noch besser.

Den Spinat richtig vorbereiten

Ob frisch oder tiefgekühlt: Drücke den Spinat für die Lasagne nach dem Garen kräftig aus, am besten in einem Sieb oder einem sauberen Küchentuch. Überschüssige Flüssigkeit ist der häufigste Grund für eine wässrige vegetarische Spinat-Lasagne. Je trockener der Spinat in die Form kommt, desto cremiger bleibt die Füllung zwischen den Platten.

Frischer Blattspinat für die Lasagne sollte außerdem gründlich gewaschen werden, da sich zwischen den Blättern häufig noch Sand oder Erde befindet. Entferne grobe Stiele, bevor der Spinat in die Pfanne kommt. Beim Dünsten verliert er einen Großteil seines Volumens, weshalb die anfangs große Menge völlig normal ist. Nach dem Ausdrücken kannst du den Spinat noch grob hacken, damit er sich später gleichmäßiger in der Lasagne verteilt und jede Schicht etwas davon abbekommt. Wer den Geschmack etwas intensiver mag, kann den Spinat zusätzlich mit etwas frisch geriebenem Parmesan verfeinern. So erhält die Füllung noch mehr Würze, ohne den feinen Eigengeschmack des Spinats zu überdecken.

Die Béchamel sämig halten

Gieße die Milch immer in kleinen Mengen zur Mehlschwitze und rühre dabei ohne Pause. So bleiben dir Klümpchen erspart und die Soße wird seidig. Eine Prise frisch geriebene Muskatnuss rundet das Aroma ab und passt hervorragend zum erdigen Geschmack des Spinats.

Nimm dir für diesen Schritt ausreichend Zeit, denn eine gut gelungene Béchamel ist die Grundlage für eine besonders cremige Spinat-Lasagne. Sollte die Soße einmal zu dick werden, kannst du einfach noch einen kleinen Schluck Milch unterrühren. Ist sie dagegen etwas zu flüssig, lässt du sie unter gelegentlichem Rühren noch kurz köcheln, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht. Wichtig ist außerdem, die Hitze nicht zu hoch einzustellen, damit die Milch nicht anbrennt. Wer die Soße besonders aromatisch mag, kann zum Schluss noch etwas geriebenen Parmesan oder eine kleine Menge Frischkäse unterrühren. Dadurch wird die Béchamel noch cremiger und verbindet die einzelnen Schichten der Lasagne besonders harmonisch miteinander.

Richtig schichten und würzen

Beginne und ende mit einer Schicht Soße – so kleben die Platten nicht am Boden und trocknen oben nicht aus. Würze jede Lage spürbar, denn Spinat und Pasta brauchen eine kräftige Hand bei Salz und Pfeffer. Wer mag, gibt mit etwas Zitronenabrieb eine frische Note in die Spinat-Lasagne.

Achte außerdem darauf, die Zutaten möglichst gleichmäßig bis an die Ränder der Auflaufform zu verteilen. So garen alle Lasagneplatten gleichmäßig und es entstehen keine trockenen Ecken, die auch nach dem Backen noch roh sind. Die Schichten sollten weder zu dick noch zu dünn sein, damit sich die Aromen optimal verbinden und jede Portion ausgewogen schmeckt. Für eine besonders goldbraune Kruste kannst du den geriebenen Käse mit etwas Parmesan mischen oder kurz vor Ende der Backzeit die Grillfunktion des Ofens einschalten. Nach dem Backen lohnt es sich, die Lasagne fünf bis zehn Minuten ruhen zu lassen. Dadurch setzen sich die Schichten, die Soße wird etwas fester und die Stücke lassen sich deutlich sauberer aus der Form heben.

Eine klassische Lasagne neu interpretiert

Während der wahre Ursprung der Lasagne wahrscheinlich im antiken Griechenland liegt, war es die italienische Kombination aus Pasta, Ragù und Béchamel, die sich schließlich zur berühmtesten und beliebtesten Form der Lasagne entwickelt hat. Während sie ihren Weg durch das Land und die Welt zurücklegte, wurde die Liste der Zutaten und Varianten der Lasagne länger als man es sich vorstellen kann.

Verschiedene Beläge und Variationen für eine individuelle Lasagne

Ganze Kochbücher sind der Lasagne gewidmet und veranschaulichen, wie vielseitig und beliebt Lasagne ist. Am traditionellsten ist natürlich die Version auf Fleischbasis, bei der eine Ragù-Sauce mit einer cremigen Béchamel und „al dente“ gekochten Nudelblättern übereinander geschichtet wird. Lasagne alla Norma ist eine beliebte Variante aus Sizilien, bei der gebratene Auberginen die Nudelblätter ersetzen und eine Schicht Ricotta hinzugefügt wird. Das aus der italienischen Region "Marken" stammende Vincisgrassi hat kein festes Rezept, aber einige typische Zutaten für das Ragù, darunter Pancetta, Prosciutto und Hähncheninnereien. Käse ist als Belag einer Lasagne am besten geeignet, alles von Parmesan über Büffelmozzarella bis hin zu Romano-Käse und Ricotta.

Gemüse vor wählerischen Essern verstecken

Eine Nudelsauce auf Tomatenbasis eignet sich perfekt, um Spinat darin zu verstecken. Rot- und Grüntöne verschmelzen zu einem dezenten Braun, das selbst den misstrauischsten Esser täuscht. Eine der einfachsten Methoden besteht darin, die gekochten, abgetropften Blätter in die Nudelsauce zu geben und glatt zu pürieren. Den Spinat fein zu hacken und in die Nudelsauce zu geben, ist ebenfalls eine gute Möglichkeit den Spinat zu verstecken. Die Zutaten sind schwer voneinander zu unterscheiden, wenn sie in der Lasagne geschichtet wird. Für beide Methoden empfehlen wir, die Spinatmenge leicht zu reduzieren. Für den Fall, dass dennoch Fragen auftauchen, ist die Erklärung des feinen Grüns als einfache Kräuter relativ einfach.

Noch mehr Rezeptideen entdecken

Wenn dir dieser Klassiker schmeckt, findest du in unserer klassischen Lasagne eine herzhafte Variante mit Fleisch. Außerdem findest du zahlreiche Ideen für passende Beilagen – darunter knackige Salate, Ofengemüse und mehr. Für einen geselligen Abend lohnen sich zudem knusprige Falafel, und als ungarischer Snack zwischendurch begeistern frisch gebackene Langos. Kurz gesagt: Bei Arla findest du immer das passende Rezept, für jede Mahlzeit und jeden Anlass. Lass dich von der Vielfalt inspirieren und probier dich durch. Dabei kannst du jedes Rezept ganz nach deinem Geschmack anpassen und so immer wieder neue Lieblingsgerichte entdecken, die ganz schnell einen festen Platz in deinem Rezeptbuch erobern.

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