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Gyros mit Tzatziki

40 Min.
Gyros mit Tzatziki

Gyros mit Tzatziki bringt griechisches Urlaubsgefühl direkt in deine Küche – würziges, zart gebratenes Schweinefleisch aus der Pfanne, dazu ein kühler, cremiger Joghurt-Dip mit Knoblauch und Gurke. Dieses Pfannen-Gyros mit Tzatziki gelingt ohne Drehspieß und ist in unter einer Stunde fertig. Lass dich vom Zusammenspiel aus warmen Gewürzen und frischer Sauce begeistern.

Zutaten

Gyros

Schweinelenden
500 g
Olivenöl
2 EL
Dijon-Senf
2 EL
Getrockneter Oregano
1 EL
Paprikapulver
1 EL
Gemahlener Kreuzkümmel
1 TL
Salz
1 TL
Chiliflocken
½ TL
Knoblauchzehen, gepresst
2
1 EL

Tzatziki

Griechischer Joghurt, 10%
200 ml
Gurke
½
Knoblauchzehe, gepresst
1
Salz und schwarzer Pfeffer zum Würzen

Zum Servieren

Tomaten
2
Rote Zwiebel
½
Gurke
½
Salatmischungen
100 g
Fladenbrote (oder Pita Brot)
4

Zubereitung

  • Die Schweinelende zerkleinern und in eine Schüssel geben. Mit den Gewürzen und anderen Zutaten vermischen und beiseite stellen.
  • Für das Tzatziki die Gurke grob reiben und die Flüssigkeit ausdrücken. Mit Joghurt und Knoblauch verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Butter und Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch portionsweise 4–5 Minuten bei starker Hitze anbraten.
  • Tomate, rote Zwiebel und Gurke in Scheiben schneiden. Den Eisbergsalat zerkleinern.
  • Gemüse, Tzatziki und gewürztes Fleisch auf das Fladenbrot legen. Falten und sofort servieren.

Fragen zu Gyros mit Tzatziki

Rund um die Zubereitung von Gyros mit Tzatziki tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf. Hier beantworten wir die häufigsten, damit dir dein Pfannen-Gyros mit Tzatziki garantiert gelingt und du beim Würzen, Braten und Anrichten nichts dem Zufall überlassen musst.

Was ist der Unterschied zwischen Gyros und Souvlaki?

Für viele sind Gyros und Souvlaki ein und dasselbe: Spieße vom Schwein oder Hähnchen, serviert mit frischem Gemüse, Pommes frites und einem Klecks Tzatziki. Doch wer einen Griechen fragt, wird erfahren, dass die beiden Gerichte unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Souvlaki traditionell am Spieß gegrillt wird, wird Gyros über viele Stunden langsam am Spieß gegart und dann servierfertig aufgeschnitten. Du kannst aber beides als Tellergericht oder gefüllt in einem Fladenbrot essen.

Woraus besteht Gyros-Sauce?

Traditionell wird Gyros mit einer Tzatziki-Soße aus griechischem Joghurt und fein geschnittenen Gurken serviert. Sie ergänzt den herzhaft-würzigen Geschmack des Fleisches und verleiht dem Gericht eine cremige, frische Note.

Wie wird Gyros in Griechenland hergestellt?

Gyros ist eines der Nationalgerichte Griechenlands und ist bei den meisten Straßenverkäufern in ganz Griechenland leicht zu finden. Traditionell wird das Fleisch langsam über mehrere Stunden auf einem senkrechten Spieß gegart, der auf Griechisch „Souvla“ genannt wird. So gart das Fleisch gleichmäßig von allen Seiten und erhält seine knusprige Oberfläche. Traditionell wird Gyros aus Schweinefleisch hergestellt, es gibt aber auch andere Fleischsorten wie Huhn, Lamm oder sogar Rind. Das Fleisch wird vom Spieß geschnitten und direkt mit Fladenbrot, frischem Gemüse und einer cremigen Tzatziki-Soße serviert.

Was bedeutet ‚Gyros‘ auf Griechisch?

Gyros, abgeleitet vom griechischen Wort γύρος, bedeutet auf Griechisch „drehen“ oder „umdrehen“. Gyros hat seinen Namen also buchstäblich von der Art und Weise, wie es hergestellt wird: es dreht sich langsam auf einem Drehspieß über viele Stunden.

Welches Fleisch eignet sich am besten für Gyros mit Tzatziki?

Schweinenacken ist die klassische Wahl, weil er schön durchwachsen ist und beim Braten saftig bleibt. Wer es magerer mag, kann auch Hähnchen- oder Putenbrust verwenden – diese garen allerdings schneller und sollten nicht zu lange in der Pfanne bleiben. Auch Schweinelende oder Schweinerücken sind eine Option, wenn du näher am klassischen Gyros-Geschmack bleiben, aber auf eine etwas magerere Alternative setzen möchtest.

Kann ich das Gyros auch im Backofen zubereiten?

Ja, auch die Zubereitung im Backofen ist problemlos möglich. Verteile das marinierte Fleisch auf einem Backblech und gare es bei 220 °C Ober-/Unterhitze für etwa 20 bis 25 Minuten. Schalte am Ende kurz den Grill zu, damit das Gyros schöne Röstaromen bekommt. Diese Art der Zubereitung hat den Vorteil, dass du die Zeit, während das Fleisch im Ofen ist, nutzen kannst, um Tzatziki zuzubereiten.

Wie würze ich den Tzatziki richtig?

Setze auf frisch geriebenen Knoblauch, etwas Olivenöl, einen Spritzer Essig sowie Salz und Pfeffer. Schmecke den Tzatziki immer erst nach der Ziehzeit final ab, da der Knoblauch nachträglich kräftiger durchkommt. Die Ziehzeit sollte dabei mindestens eine Stunde betragen, aber je länger, desto besser.

Warum wird mein Tzatziki manchmal wässrig?

Das liegt fast immer an der Gurke. Reibe sie und drücke die Masse vor dem Untermischen kräftig aus. Dazu kannst du einfach deine Hände nutzen oder aber auch ein sauberes Geschirrtuch. Ein cremiger Naturjoghurt mit höherem Fettgehalt hält den Dip zusätzlich schön dickflüssig.

Wie schmeckt Gyros mit Tzatziki am authentischsten?

Die Mischung aus Kreuzkümmel, Oregano und einer Prise Zimt sorgt für das typische griechische Aroma. Brate das Fleisch scharf an, damit es Röstaromen entwickelt, und serviere es mit reichlich frischem Tzatziki.

Unsere Tipps für das perfekte Gyros mit Tzatziki

Mit ein paar kleinen Kniffen wird aus einem guten Pfannen-Gyros mit Tzatziki ein wirklich großartiges Gericht. Es kommt vor allem auf die richtige Hitze, dünn geschnittenes Fleisch und einen gut abgeschmeckten Tzatziki an. Hier sind unsere wichtigsten Empfehlungen, damit dein griechisches Gyros-Rezept jedes Mal gelingt.

So gelingt das Fleisch besonders zart

Erstmal vorab: Viele Leute fragen sich, welches Fleisch sie für Gyros verwenden sollten. Traditionell wird für das Gericht Schweinenacken verwendet; du kannst aber auch zu Schweinelende- oder Rücken greifen. Diese Stücke sind etwas magerer. Der Schweinenacken ist hingegen gut von Fett durchzogen, was den Vorteil hat, dass das Fleisch herrlich saftig bleibt.

Schneide den Schweinenacken so dünn wie möglich – idealerweise quer zur Faser. Das sorgt dafür, dass das Fleisch beim Garen schön zart wird. Dünne Streifen garen schneller und bleiben saftig, während dicke Stücke trocken werden. Ein gut gekühltes Stück Fleisch lässt sich übrigens deutlich leichter schneiden als zimmerwarmes. Brate immer nur eine Lage auf einmal an, denn eine überfüllte Pfanne senkt die Temperatur und das Fleisch beginnt zu kochen, statt zu bräunen. Alternativ kannst du das Fleisch auch auf einmal im Backofen zubereiten, wobei du am Schluss die Grillfunktion nutzen kannst, um ihm seine typische Bräune zu verleihen.

Wie macht man den perfekten Tzatziki?

Beim Tzatziki selber machen entscheidet ein einziger Schritt über Erfolg oder Misserfolg: das Ausdrücken der Gurke. Geriebene Gurke enthält viel Wasser, das den Dip sonst verwässert und fade macht. Du kannst die Gurke entweder mit der Hand ausdrücken oder ein sauberes Geschirrtuch nutzen. Um noch mehr Wasser zu entfernen, kannst du einige Minuten vor dem Auswringen etwas Salz über die Gurke streuen, da dieses das Wasser nach außen zieht.

Greife für die perfekte Joghurt-Soße für Gyros zu einem cremigen Naturjoghurt mit mindestens 10 % Fett – er sorgt für die typische dickflüssige Konsistenz und den vollen Geschmack. Lass den fertigen Tzatziki vor dem Servieren mindestens eine Stunde durchziehen, damit sich Knoblauch und Joghurt verbinden. So gelingt dir die perfekte Gyros-Soße, die das Gericht auf ein ganz neues Level hebt. Und pssst: Auch in einer Gyros-Pita mit Salat und Gemüse kommt sie wunderbar zur Geltung.

Die richtige Gewürzmischung für echtes Gyros-Aroma

Das charakteristische Aroma von Gyros mit Tzatziki entsteht durch die Kombination aus Kreuzkümmel, Oregano und einer kleinen Prise Zimt. Gerade der Zimt wird oft unterschätzt, gibt dem Fleisch aber die warme, leicht süßliche Note, die man aus dem Griechenland-Urlaub kennt. Verwende ruhig frisch gemahlene Gewürze – ihr Aroma ist deutlich intensiver als das von Pulvern, die schon lange im Schrank stehen. Das Beste daran, wenn man Gyros selber macht: Du kannst auch richtig kreativ werden und von der klassischen Gyros-Gewürzmischung abweichen. So lässt sich das klassische Gericht ganz einfach abwandeln und an deinen Geschmack anpassen.

Die Geschichte und Ursprünge von Gyros

Griechischer als ein Gyros geht es einfach nicht. Wusstest du, dass Gyros eigentlich auf einem noch älteren Rezept aus dem Nahen Osten basiert? Shawarma, ein orientalisches Gericht aus gewürztem Fleisch, gilt weithin als Inspiration für das weltberühmte Gyros. Angeblich mochten die Griechen das Gericht so sehr, dass sie es übernahmen und zu ihrem eigenen machten. Im Jahr 2011 stellte ein zypriotischer Gastronom das größte Gyros der Welt her – mit einem Gewicht von vier Tonnen!

Essen zum Einpacken und Mitnehmen

Wer in Griechenland in ein Restaurant geht, wird mit großer Wahrscheinlichkeit Gyros auf der Speisekarte finden. Aber zweifellos ist die authentischste Art, Gyros zu servieren - die griechische Art - als schneller Snack oder Streetfood. Probiere es selbst aus - bereite dein Gyros zu Hause zu, wickle es in Folie und genieße es unterwegs!

Genieße dein Gyros auf griechische Art

Viele Leute verwechseln Gyros mit dem türkischen Kebab - ein typischer Irrtum. Geschmacklich liegen tatsächlich Welten zwischen den beiden Gerichten. Während Kebab meist mit Lamm- oder Rindfleisch zubereitet wird, besteht Gyros traditionell aus Schweinefleisch. Dazu frisches Gemüse, eine Joghurtsoße oder auch Pommes frites - und schon ist das Gericht so griechisch wie die Akropolis!

Verschiedene Saucen und Toppings für extra viel Geschmack und Abwechslung

Gutes Gyros ist eine Frage deines persönlichen Geschmacks, obwohl es traditionell mit Tzatziki serviert wird, passt es genauso gut zu anderen Dressings wie Ranch Dressing, scharfen Saucen und Hummus. Wenn du kein Tzatziki zu Hause hast, kannst du auch etwas Schmand verwenden.

Passende Beilagen und weitere Rezeptideen

Klassisch servierst du dein Gyros mit warmem Fladenbrot, Reis oder knusprigen Pommes und einem frischen Bauernsalat, aber du kannst hier gerne kreativ werden und immer mal wieder neue Kombinationen ausprobieren. Auch gebratene Kartoffelspalten mit Oregano passen zum Beispiel hervorragend dazu. Außerdem kannst du eine Kombination aus Gyros mit Tzatziki und gebratenem Gemüse ausprobieren. Besonders Sorten wie Paprika und Zucchini ergänzen das Gericht hervorragend und sorgen für Frische und Farbe auf dem Teller.

Wenn du Lust auf mehr Inspiration aus der Pfanne hast, probier doch mal unser herzhaftes Langos-Rezept als deftige Beilage oder lass dich für den nächsten Kochabend von unserem cremigen Spaghetti-Carbonara-Rezept begeistern. Für eine kleine Süßigkeit zum Abschluss sind unsere gebrannten Mandeln eine feine Idee.

https://www.arlafoods.de/rezepte/gyros-mit-tzatziki/