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Ciabatta

1 Std.
Ciabatta

Wenig duftet so verlockend wie ein frisch gebackenes Ciabatta aus dem eigenen Ofen. Das luftige italienische Weißbrot mit seiner knusprigen Kruste und den großen, unregelmäßigen Löchern schmeckt warm am besten – getunkt in gutes Olivenöl oder als Grundlage für ein herzhaftes Sandwich. Mit etwas Geduld und ein paar einfachen Handgriffen gelingt es dir wie beim Italiener.

Zutaten

Hefe
25 g
Warm Wasser (ca. 37°C)
500 ml
Olivenöl
2 EL
Salz
2 TL
Starkes Brotmehl
720 g

Optional - als Aufstrich für das Brot

Grobes Salz

Zubereitung

  • Die Hefe in einer Schüssel zerbröseln und das Wasser darübergießen. Umrühren, bis sich die Hefe auflöst. Olivenöl, Salz und den größten Teil des Mehls zugeben. Den Teig kräftig kneten, bis er sich glatt anfühlt: Ca. 7 Minuten in einer Maschine und 15 Minuten von Hand.
  • Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben. Den Teig in zwei Teile teilen und in zwei längliche Formen flach drücken, ca. 10x30 cm. Mit einem Geschirrtuch abdecken und etwa eine Stunde gehen lassen.
  • Schneide jede Form mit einem Messer quer in vier Teile, so dass jeder Teil etwa 8 cm breit ist. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Geschirrtuch abdecken. Eine weitere Stunde gehen lassen.
  • Den Backofen auf 225°C vorheizen. Auf mittlerer Schiene des Backofens ca. 15-20 Minuten backen, oder bis das Brot etwas Farbe hat und sich leicht anfühlt. Die Brote unbedeckt auf einem Gitterrost abkühlen lassen.
  • Optional: Das Brot aufschneiden und mit Arla Kærgården® bestreichen.

Fragen zu Ciabatta

Wenn es darum geht, knuspriges Ciabatta wie vom Italiener im heimischen Ofen nachzubacken, tauchen oft viele Fragen auf – vom richtigen Falten bis zur perfekten Kruste. Damit dir dein italienisches Weißbrot von Anfang an gelingt, haben wir die häufigsten Punkte für dich zusammengetragen. So weißt du genau, worauf es beim Teig, beim Backen und beim Formen ankommt.

Wie werden die Löcher in Ciabatta schön groß?

Die großen Löcher, die das italienische Brot so besonders und knusprig machen, entstehen durch eine hohe Hydratation, also viel Wasser im Teig, sowie durch sanftes Falten statt Kneten. Dadurch bleiben die Gaskammern erhalten und sorgen für die luftige Krume.

Wie wird Ciabatta knusprig?

Wichtig sind ein gut vorgeheizter, heißer Ofen und Dampf zu Beginn des Backens. Ein Backstein oder Backstahl helfen zusätzlich, die Hitze gleichmäßig zu verteilen und die Kruste rundherum knusprig werden zu lassen.

Wie oft kann Ciabatta gefaltet werden?

Es ist zwar nicht unbedingt nötig: Viele Bäcker schwören aber auf Falttechniken für ein noch leichteres Brot, das besser aufgeht und mehr Löcher hat. Die meisten empfehlen, den Teig bis zu dreimal mit einer 30-minütigen Pause dazwischen zu dehnen und zu falten.

Woher weiß man, wann Ciabatta fertig ist?

Wenn deine Ciabatta eine wunderschöne goldbraune Kruste hat und sich leicht anfühlt, kannst du sie aus dem Ofen nehmen.

Kann man Ciabatta-Teig über Nacht gehen lassen?

Ja, eine lange, kalte Teigführung im Kühlschrank verbessert sowohl das Aroma als auch die Struktur des Teigs deutlich. Plane dafür etwa 12 Stunden ein und verarbeite den Teig direkt im Anschluss weiter.

Unsere Tipps für das perfekte italienische Ciabatta

Ein gutes Ciabatta lebt von wenigen, aber entscheidenden Details. Wer das italienische Weißbrot selber backen möchte, sollte vor allem den weichen Teig nicht fürchten – genau er sorgt für die luftige Krume. Mit der richtigen Mehlauswahl, etwas Geduld beim Falten und dem passenden Dampf im Ofen gelingt dir ein knuspriges Ciabatta, das dem Original aus der Bäckerei in nichts nachsteht.

Das Geheimnis der luftigen Löcher

Die großen, unregelmäßigen Löcher entstehen durch eine hohe Hydratation, also durch sehr viel Wasser im Teig. Knete den Ciabatta-Teig deshalb nicht, sondern falte ihn nur sanft. So bleiben die Gaskammern erhalten, die später für die charakteristische Struktur sorgen. Je vorsichtiger du beim Formen vorgehst, desto offener wird die Krume.

Mehlauswahl und Teigführung

Welches Mehl im Ciabatta-Teig am besten funktioniert, lässt sich klar beantworten: italienisches Tipo 00 oder ein Weizenmehl Type 550. Beide haben genügend Klebereiweiß, um den weichen Teig zu stabilisieren. Wenn du ihn über Nacht im Kühlschrank gehen lässt, gewinnt der luftige Brotteig zusätzlich an Geschmack – die lange Führung macht das Aroma deutlich runder und nussiger.

So wird die Kruste perfekt knusprig

Für eine wirklich knusprige Kruste braucht es zwei Dinge: einen heißen Ofen und Dampf. Die Wasserschale am Ofenboden hält die Oberfläche in den ersten Minuten elastisch, sodass das Brot aufreißen und schön aufgehen kann. Ein Backstein oder Backstahl verteilt die Hitze zusätzlich gleichmäßig und gibt dem Ciabatta von unten den nötigen Schub.

Luftige Köstlichkeit

Eines der berühmtesten Brote Italiens: Ciabatta bedeutet Pantoffel. Das Brot hat seinen Namen nach der Form dieses kuscheligen Hausschuhs erhalten. Das Brot ist vor allem wegen seiner knusprigen Kruste und dem flaumig-zähen Inneren heiß geliebt. Am besten wird es frisch aus dem Ofen genossen, während der Geruch von frisch gebackenem Brot noch in der Luft liegt.

Verschiedene Arten von Ciabatta

Dieses Rezept kann in vielen Variationen zubereitet werden. Experimentiere nach Lust und Laune! Zu unseren drei besten Geschmackskombinationen, die in den Teig eingearbeitet werden können, gehören schwarze Oliven (ca. 150 g grob gehackte und gründlich abgetropfte Calamata-Oliven), eine getrocknete Kräutermischung aus Basilikum, Oregano, Petersilie und Rosmarin (jeweils ca. 3/4 Teelöffel) oder gerösteter und pürierter Knoblauch (einen ganzen Knoblauch in Folie einwickeln, ca. 30 Minuten bei 180°C rösten und fein pürieren).

Spannende Beläge

Die italienische Küche ist bekannt für ihre Einfachheit. Deswegen wird Ciabatta oft einfach nur mit Olivenöl, Balsamico-Essig oder einer Kombination aus beidem beträufelt oder hierin eingetaucht. Eine einfache Füllung aus Mozzarella, Provolone und Salami oder Prosciutto ist ebenfalls ein italienisch inspirierter Klassiker, der garantiert ankommt.

So hält dein Brot länger

Bei richtiger Lagerung behält dein Ciabatta seine charakteristische Konsistenz bis zu drei Tage. Das Brot entweder fest in Folie einwickeln oder in einen luftdichten Plastikbeutel geben und bei Zimmertemperatur aufbewahren.

Köstliche Ideen rund ums Ciabatta

Warm aus dem Ofen macht sich frisches Ciabatta wunderbar zu mediterranen Gerichten. Reiche es beispielsweise zu einer kräftigen Spaghetti Bolognese, um die Soße bis zum letzten Tropfen aufzunehmen. Wenn du Lust auf einen italienischen Klassiker hast, passt es ebenso hervorragend zu einer cremigen Spaghetti Carbonara. Aber auch pur mit nativem Olivenöl oder würzigem Pesto sowie als knusprige Basis für Prosciutto, Mozzarella oder frisches Gemüse vom Grill ist das leckere Brot ein wahrer Genuss. Alternativ kannst du es auch in Scheiben schneiden, rösten und mit ein paar weiteren Zutaten in eine köstliche, original italische Bruschetta verwandeln – der perfekte mediterrane Snack als Vorspeise oder für zwischendurch.

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