Bulgogi

Bulgogi

1 Std.
Bulgogi heißt übersetzt Feuerfleisch, weil es in Korea traditionell über Holzkohle gegrillt wird. Das Fleisch wird mit Birnen mariniert, wodurch es sehr zart wird. Einfach köstlich in knackigen Salatblättern.

Zubereitung

Bulgogi-Fleisch
  • Das Fleisch in dünne Scheiben schneiden. Die Birne grob reiben. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Alles in eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten hinzufügen. Gut mischen und bei Zimmertemperatur stehen lassen, während du den Rest des Gerichts zubereitest.
  • Den Reis gemäß den Anweisungen auf der Verpackung kochen.
Gochujang-Creme
  • Die Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen.
Sprossensalat
  • Die Sprossen abspülen, die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden und den Koriander grob hacken. In eine Schüssel geben und mit Sesam, Soja, Limettenschale und Limettensaft vermischen.
Servieren mit
  • Die Salatblätter abspülen. Das Fleisch in seiner Marinade in Portionen in einer sehr heißen Pfanne ohne Fett braten.
  • Die Salatblätter mit Reis, Sprossen, Fleisch, Gochujang-Creme und Kimchi füllen.
Guten Appetit!

Bulgogi

Kann man Bulgogi zu lange marinieren?
Da das Fleisch in dünne Scheiben geschnitten wird, braucht es nicht viel Zeit zum Marinieren. Wenn es zu lange zieht, kann das Fleisch leicht matschig werden, da seine Fasern anfangen zu zerfallen.
Was verleiht Bulgogi seinen Geschmack?
Die Marinade mit ihrer köstlichen Kombination von Knoblauch, Sojasauce, Birne und Sesamöl verleiht diesem Gericht seinen fantastisch vielfältigen und kräftigen Geschmack.
Wie schneidet man Rindfleisch dünn für Bulgogi?
Am einfachsten ist es, das Rindfleisch in Scheiben zu schneiden, während es noch teilweise gefroren ist. Einfach das Fleisch in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten bis eine Stunde in den Gefrierschrank stellen.

Zutaten

Bulgogi
Lendensteaks
500 g
Birne
1
Gelbe Zwiebel
1
Knoblauchzehen
3
Japanische Sojasauce
100 ml
Puderzucker
3 EL
Sesamöl
2 EL
Reisessig oder Weißweinessig
2 EL
Gochujang-Creme
Frühlingszwiebeln
½ Bund
Saure Sahne, 42%
200 ml
Gochujang
2 EL
Sesamöl
1 EL
Sprossensalat
Frische Bohnensprossen
ca. 150 g
Frühlingszwiebeln
½ Bund
Frischer Koriander
1 Bund
Geröstete Sesamsamen
30 g
Japanische Sojasauce
1 EL
Limette ungewachst), fein abgeriebene Schale und Saft
1
Servieren mit
Jasminreis
4 Portionen
Salatblätter (z. B. Römersalat oder Little Gem-Salat)
16
Kimchi
ca. 100 ml

Die Ursprünge von Bulgogi

Dieses Gericht ist typisch koreanisch. Es ist auf den Speisekarten der meisten lokalen Restaurants zu finden. Das Gericht stammt aus der Goguryeo-Ära (37 v. Chr. bis 668 n. Chr.) und ist eine Variante von Maekjeok, einer Zubereitungstechnik für aufgespießtes (kebabähnliches) Fleisch. Im Laufe der Zeit verwandelte sich Maekjeok in Eoryamyeok (eine Art Eintopf, bei dem mariniertes Rindfleisch in kaltem Wasser eingeweicht wird), das sich wiederum zu Neobiani (dünne Streifen mariniertes und gegrilltes Rindfleisch) und schließlich zu Bulgogi entwickelte.

Die Burger-Variante

Die vielfältigen, kräftigen Aromen von Bulgogi in ein Burgerrezept zu integrieren, ist eine köstliche Variante, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Verwandle die Marinade einfach in eine Sauce, indem du alle Zutaten (außer Fleisch und Birne) in einem Topf kombinierst und reduzierst, bis die Sauce an der Rückseite eines Löffels haftet. Wenn du die Burger zubereiten, das Fleisch regelmäßig mit der Bulgogi-Sauce begießen. Gekrönt mit Gochujang-Creme, Kimchi und Salatblättern hast du vielleicht gerade deinen neuen Lieblings-Burger gefunden!

Die Bulgogi-Taco-Variante

Eine weitere beliebte Variante ist der Bulgogi-Taco. Orientiere dich am gleichen Rezept und ersetze die Salatwraps einfach durch Tacos. Wenn du ein Abendessen mit einem Kick bevorzugen, ersetze den Sprossensalat durch einen pikanten koreanischen Krautsalat, die perfekte Ergänzung zu den kräftigen Aromen des Fleisches.

Vorschläge für Beilagen

Halte es traditionell mit marinierten Sojasprossen (Kongnamul muchim), blanchiertem Spinat (Sigeumchi namul) oder einem würzigen Gurkensalat (Oi muchim).