Apfel Galette

Apfel Galette

1 Std.
Galette ist ein französischer Begriff, der für verschiedene Obst- oder Beerenkuchen verwendet wird. Diese einfache Apfel-Galette ist eine köstliche Version einer klassischen Galette mit einer frischen Apfelfüllung. Du kannst sie dekorativ gestalten, indem du die Äpfel in ein schönes Muster legst. Wenn du die Äpfel in kleine Stücke schneidest und auf dem Boden verteilst, kannst du einen einfacheren, rustikaleren Look zaubern. Eine Apfel-Galette schmeckt absolut wunderbar, besonders wenn sie mit kaltem Schmand serviert wird.
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Zubereitung

Boden
  • Mehl, Mandelmehl und Zucker in einer Schüssel mischen.
  • Butter in kleine Stücke schneiden und in die Mehlmischung bröseln.
  • Eier hinzufügen und schnell zu einem Teig verkneten.
  • Den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier ausrollen – der Boden sollte rund sein und den größten Teil des Backpapiers (ca. 40 cm Durchmesser) ausfüllen. Den Boden auf ein Backblech legen und kühl stellen.
Füllung
  • Zucker und Mandelmehl in einer kleinen Schüssel vermischen.
Garnierung
  • Backofen auf 200 °C vorheizen.
  • Die Zuckermischung über den Teig streuen – ca. 5 cm am Rand freihalten.
  • Die Apfelscheiben auf dem Boden verteilen.
  • Die Ecken des Bodens vorsichtig mit einem kleinen scharfen Messer vom Backpapier lösen und den Rand über die Füllung falten.
  • Den Rand mit Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
  • Die Galette auf mittlere Schiene ca. 15 Minuten im Backofen backen, bis die Ränder goldbraun und knusprig sind. Die Apfel-Galette warm mit Schmand servieren.
Guten Appetit!
Tipp:

Wer oft Quiches, Tartes und Obstkuchen backt, weiß, wie wichtig es ist, dass der Boden robust genug ist. Daher ist es wichtig beim Vorbacken die richtige Konsistenz zu erreichen, damit sichergestellt werden kann, dass der Boden seine Form trotz des flüssigen Safts der Äpfel behält.

Tipp:

Der wichtigste Tipp die Struktur deiner Galette sicherzustellen, besteht darin, dass der Teig bei jedem Verarbeitungsschritt kalt sein muss. Nachdem du deinen Teig wie im Rezept beschrieben schnell ausgerollt hast, ist es sehr wichtig, ihn lange genug zu kühlen, damit er richtig kalt ist - ca. 15 Minuten. Wenn der Teig zu warm ist, wenn er in den Ofen kommt, faltet er sich auf und die Obstfüllung läuft aus. Statt buttrig-knusprig zu werden, wird der Teig dann matschig.

Tipp:

Ein weiterer Tipp, um den gefürchteten matschigen Boden zu vermeiden: Backe deine Apfel-Galette auf einer heißen Fläche. Wenn du den Ofen vorheizt, lege entweder ein umgekehrtes Backblech oder einen Pizzastein ein, um deine Galette darauf zu backen. So wird der Boden gleichzeitig von oben und unten gebacken und dadurch schön mürbe und weniger teigig.

Fragen zu Apfel-Galette

Die Zubereitung einer köstlichen Apfel-Galette ist einfach, wenn du die richtigen Äpfel ausgewählt und einen Blick auf unsere Tipps zur Zubereitung eines knusprigen Bodens geworfen hast. Im Folgenden erfährst du mehr über Galettes und einige der am häufigsten gestellten Fragen, unter anderem zur Zubereitung und Aufbewahrung.

Was ist eine Galette?
Eine Galette ist eine französische Art von Gebäck, das flach und rund ist und als traditioneller Kuchen bezeichnet werden kann. Die spezielle Technik, den Boden über die Füllung zu falten und eine Öffnung in der Mitte zu lassen, verleiht ihr das charakteristische rustikale Aussehen. Eine Galette kann entweder mit einer süßen oder herzhaften Füllung zubereitet werden. Eine süße Variante wie unser Apfel-Galette-Rezept ist ein echter Klassiker.
Wie macht man eine Galette?
Unser Apfel-Galette-Rezept ist einfach zu verwirklichen, besonders mit unseren einfachen Tipps zur Zubereitung und zum Falten des Bodens. Bereite den Teig zu, rolle ihn aus und bereite die Füllung vor, während der Boden im Kühlschrank gekühlt wird und dein Backofen vorheizt. Wenn die Füllung fertig und der Teig gekühlt ist, kannst du die Apfel-Galette zusammensetzen und backen. Du kannst sie entweder heiß und direkt frisch aus dem Ofen oder bei Zimmertemperatur mit kaltem Schmand servieren. Das beste Ergebnis erhältst du, wenn du die Galette nach dem Backen etwas auf einem Rost ruhen lassen, damit sie fest werden kann. So festigt sich die Füllung und sie läuft beim Schneiden nicht aus.
Wie lange wird eine Galette gebacken?
Die Backzeit hängt von deinem Backofen ab. Fertig gebacken ist die Galette, wenn der Boden eine herrlich goldbraune Farbe hat und die Apfelfüllung kocht und durchgegart ist. Um auf Nummer sicher zu gehen: Halte dich einfach an unser Rezept und backe die Galette die empfohlenen 15 Minuten. Sollte die Galette etwas länger brauchen, um perfekt gebacken zu sein, ist das kein Problem. Sollte die Galette oben zu dunkel werden, bevor die Füllung zu brodeln beginnt, decke sie mit Alufolie ab.
Kann man eine Galette im Voraus machen?
Da die Kühlung ein wesentlicher Bestandteil bei der Zubereitung ist, ist es ziemlich einfach, eine Galette im Voraus zuzubereiten. Das heißt, dass du deine Galette zubereiten und backen kannst, wann immer es für dich passt. Gebacken ist eine Apfel-Galette oder ein Obstkuchen im Allgemeinen ca. 3–4 Tage im Kühlschrank haltbar. Richtig in Frischhaltefolie eingewickelt oder in einem luftdichten Behälter aufbewahrt, behält die Galette ihre knusprige Krume.
Kann man eine Galette einfrieren?
Ob gebacken oder ungebacken, du kannst deine Apfel-Galette ganz einfach einfrieren. Eine gebackene Galette hält sich bis zu 3 Monate im Gefrierschrank. Wenn du sie verwenden willst, nimm sie heraus und lass sie über Nacht in deinem Kühlschrank auftauen, wärme sie ca. 15 Minuten und serviere sie mit gekühltem Schmand. Eine ungebackene Galette hält sich ebenfalls ca. 3 Monate und kann direkt aus dem Gefrierschrank gebacken werden.

Zutaten

Boden
Mehl
175 g
Mandelmehl
75 g
Zucker
50 g
Kalte Butter
150 g
Ei
1
Füllung
Zucker
50 g
Mandelmehl
25 g
Rote Äpfel in Scheiben geschnitten
375 g
Ei
1
Hagelzucker
Serviervorschlag
Schmand 18 %
250 g

Französische Apfel-Galette mit knusprigem Boden

Apfelkuchen ist ein beliebtes Gebäck und die französische Version, die Galette genannt wird, ist keine Ausnahme. Die Kombination aus der sämigen Süße der Äpfel und dem buttrigen, knusprigen Boden ist einfach wunderbar. Der kühle Schmand verleiht der warm servierte Apfel-Galette ein spritzig-säuerliches Aroma, das ein rundum abgerundetes Geschmackserlebnis garantiert. Einfach unschlagbar!

Auf der Suche nach anderen Obstkuchen, Apfelgerichten oder französisch inspirierten Rezepten zum Ausprobieren? Entdecke unsere wunderbaren Rezepte für Pflaumenkuchen, hausgemachten Apfelkuchen oder Kirsch-Clafoutis.

Die besten Äpfel für eine Apfel-Galette

Welche Apfelsorte du für deine Apfel-Galette verwendest, hat einen großen Einfluss auf den Geschmack deines Kuchens. Je nach Apfel kann er säuerlich, süß oder sogar beides sein. Du kannst jede Sorte für eine Galette verwenden, manche haben allerdings eine geeignetere Konsistenz als andere.

Am leckersten wird eine Apfel-Galette, wenn du süße und säuerliche Äpfel mischst. Für eine etwas säuerlichere Note ist der Honeycrisp-Apfel mit seiner perfekten Mischung aus Süß und Sauer perfekt. Noch säuerlicher wird es mit Granny Smith, einer der besten Sorten zum Backen. Sie behält ihre Form besser als viele andere Äpfel. Am besten sollte die Sorte allerdings mit einem süßeren Apfel kombiniert werden, um die Säure auszugleichen.

Der süße Cox's Orange Pippin Apfel mit seinem vielfältigen Aroma, das einen Hauch von Birne, Orange und Melone vereint, passt auch perfekt zu diesem Apfel-Galette-Rezept, insbesondere in Kombination mit einem säuerlicheren Apfel.

Genieße die Süße eines Bodens aus Mandelmehl

Mandelmehl in unserem Apfel-Galette-Rezept verleiht dem Kuchen mehr natürliche Süße. Genieße einen knusprigen und extra süßen Boden, der die süß-säuerliche Apfelfüllung perfekt ergänzt. Mandelmehl wird aus gemahlenen Mandeln hergestellt und rundet den Geschmack mit einem nussigen Aroma ab. So entsteht die perfekte Harmonie mit den saftigen Äpfeln.

Da Mandelmehl einen hohen Ballaststoffgehalt hat, kann es Flüssigkeit sehr gut aufnehmen. Deswegen ist es perfekt zum Backen mit Obst wie beispielsweise Äpfeln in dieser Apfel-Galette. Denn frisches Obst gibt beim Kochen oder Backen häufig ziemlich viel Flüssigkeit ab.

Galette falten – so geht‘s

Die Apfel-Galette vor dem Backen so zu falten ist ziemlich einfach. Mit den richtigen Handgriffen ist das bald keine Kunst mehr. Den Teig ausrollen und die Apfelfüllung auflegen. Am Rand ca. 5 cm frei lassen. Der Trick besteht darin, jeweils einen Teil der Kante vorsichtig über die Füllung zu falten. So entsteht eine Öffnung, die die Füllung zeigt. An den Kanten überlappen sich die Teigränder. Backe und genieße deine traditionelle, im Handumdrehen gefaltete Apfel-Galette!

Ein Tipp: Mit Beeren zauberst du eine säuerlichere Note

Das Schöne an einer Apfel-Galette ist, dass sie auf vielfältige Weise zubereitet werden kann, um deinem persönlichen Geschmack zu entsprechen oder das Obst zu verwenden, welches gerade Saison hat. Wenn du deiner Apfel-Galette etwas mehr Säure verleihen möchtest, füge schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren oder Himbeeren hinzu.

Kombiniere deine Beeren mit anderem Obst, um mehr Aroma hinzuzufügen. Experimentiere im Spätsommer beispielsweise mit süßen Pfirsichen oder Pflaumen oder im Frühling mit saurem Rhabarber. Du kannst auch süße oder saure Kirschen hinzufügen.