Schweinebratensoße

20 Min. Soßen
Schweinebratensoße

Jeder Braten verdient eine so gute Soße wie diese. Unsere köstliche Schweinebratensauce wird aus dem abgeseihten Bratensaft zubereitet und erhält durch wenige einfache Zutaten eine besondere Geschmackstiefe. Butter, Mehl, Sahne und eine Prise Zucker vereinen sich zu einer spektakulären Soße. Sie wird glänzend, goldbraun und ist reichhaltig genug, um sie großzügig über Schweinebraten, Kartoffeln und Gemüse zu gießen.

Zutaten

Schmalz
300 g
15 g
Weizenmehl
2 EL
Creme double
50 ml
Zucker
¼ TL
Grobes Salz
¼ TL
Frisch gemahlener Pfeffer
Soßenbraun

Zubereitung

  • Den Schweinebratensaft einkochen lassen oder etwas Wasser hinzufügen, bis man etwa 300 ml passierten und abgeschöpften Saft hat. Je nach Fettgehalt des Saftes ist das Abschöpfen eventuell nicht notwendig.
  • Die Butter in einem Topf mit dickem Boden bei mittlerer bis hoher Hitze schmelzen, ohne dass sie braun wird.
  • Gib das Mehl hinzu und verrühre es, bis es aufgenommen wurde und die Mehlschwitze etwas Farbe angenommen hat.
  • Den Bratensaft nach und nach, jeweils etwa 100 ml, zugeben und dabei ständig rühren.
  • Gib Sahne, Zucker, Salz und Pfeffer hinzu.
  • Die Soße bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
  • Nach Geschmack würzen und den Soßenbräuner einrühren.

Schöpfe den Bratensaft ab, indem du einen Esslöffel vorsichtig über die Oberfläche ziehst. Das geht leichter, sobald der Bratensaft etwas abgekühlt ist, da das Fett an die Oberfläche steigt. Wenn du Zeit hast, kühle den Bratensaft vollständig ab, bis das Fett fest wird.

Gieße den abgeseihten Bratensaft in ein hohes Gefäß, bevor du das Fett abschöpfst. Durch die schmale Form sammelt sich das Fett in einer dickeren Schicht an der Oberfläche. So lässt sich leichter erkennen, wo das Fett aufhört und der geschmackvolle Bratensaft beginnt.

Fragen zu dieser Schweinebratensoße

Eine reichhaltige, klumpenfreie Soße aus Bratensaft vom Schwein ist nur wenige Schritte entfernt. Nachfolgend beantworten wir einige häufig gestellte Fragen, die dir helfen, dieses klassische Rezept für Schweinebratensauce zu meistern.

Was ist Schweinebratensoße?

Schweinebratensauce ist eine reichhaltige, herzhafte Sauce, die aus dem Bratensatz von Schweinebraten hergestellt, mit einer Mehlschwitze aus Butter und Mehl angedickt und mit Sahne verfeinert wird. In dieser traditionellen dänischen Variante enthält die Sauce etwas Zucker, Gewürze und Zuckerkulör, um ihre charakteristische tiefbraune Farbe und ihren ausgewogenen Geschmack zu erzeugen.

Welchen Bratensaft benötige ich für eine Schweinebratensoße?

Bratensaft von einem Schweinebraten eignet sich am besten für eine Schweinebratensauce. Sammle nach dem Braten die gesamte Flüssigkeit aus der Form, einschließlich des klaren Fleischsafts, des geschmolzenen Schweinefetts und aller gebräunten Reste vom Boden. Seihe den Bratensaft durch ein feines Sieb, um Krustenkrümel und verbrannte Stücke zu entfernen, und schöpfe überschüssiges Fett nur dann ab, wenn sich eine dicke Schicht an der Oberfläche befindet. Der Bratensaft sollte von einem einfach gewürzten Braten stammen, um eine zu salzige oder anderweitig gewürzte Sauce zu vermeiden.

Wie dicke ich zu dünne Schweinebratensoße an?

Wenn deine Schweinebratensauce zu dünn ist, lass sie noch ein paar Minuten köcheln, um die Flüssigkeit zu reduzieren, oder füge mehr Mehlschwitze hinzu. Schmilz etwas Butter in einer Pfanne, rühre die gleiche Menge Mehl unter, koche es kurz auf, rühre es dann in die Sauce und lasse es 2–5 Minuten köcheln, bis es glatt und angedickt ist. Alternativ kannst du Mehl mit kaltem Wasser zu einer Paste verrühren, diese dann nach und nach in die heiße Sauce einrühren und köcheln lassen, bis der rohe Mehlgeschmack verschwunden ist. Füge jedes Verdickungsmittel nach und nach unter ständigem Rühren hinzu, um Klumpen zu vermeiden. Lies mehr darüber in unserem Artikel zum Thema Saucen andicken.

Wie verdünne ich eine zu dicke Schweinebratensoße?

Wenn deine Schweinebratensauce zu dick ist, rühre bei schwacher Hitze nach und nach zusätzliche Flüssigkeit unter. Füge abgeseihten Bratensaft vom Schwein hinzu, falls du noch welchen übrig hast, oder verwende stattdessen warmes Wasser oder ungesalzene Brühe. Schmecke danach ab und passe Salz, Pfeffer und Saucenbräuner an, da die zusätzliche Flüssigkeit sowohl die Würze als auch die Farbe verdünnen kann.

Wie lange sollte Schweinebratensoße köcheln?

Die Schweinesoße sollte etwa 5 Minuten köcheln, nachdem du Sahne, Zucker, Salz und Pfeffer hinzugefügt hast. Halte die Hitze niedrig und rühre gelegentlich um, um ein Anbrennen zu verhindern. Dadurch kann die Soße andicken und die Aromen können sich verbinden. Wenn du eine dickere Soße bevorzugst, kannst du die Köchelzeit etwas verlängern.

Nährwerte pro 100 g

Brennwert

655 kcal

Ballaststoffe 0,2 g
Eiweiß 2,8 g
Fett 71 g
Kohlenhydrate 4 g

Eine selbstgemachte Schweinebratensauce zubereiten

Nichts rundet ein Schweinebraten-Essen so perfekt ab wie eine selbstgemachte Sauce. Diese einfache Schweinebratensauce fängt den reichhaltigen, geschmackvollen Bratensaft auf, der nach dem Braten zurückbleibt, und verwandelt ihn in eine glatte, glänzende Sauce. Eine einfache Mehlschwitze aus Butter und Mehl trägt die fleischige Tiefe des Bratensafts, während Sahne und ein Hauch Zucker die Kanten abrunden. Die Zubereitung dauert weniger als eine halbe Stunde, aber sie schmeckt, als hätte sie den ganzen Nachmittag geköchelt.

Eine tiefe, herzhafte Basis aus abgesiebtem, abgeschöpftem Bratensaft

Jede gute Bratensauce beginnt mit dem, was im Bräter zurückbleibt, und diese hier macht das Beste daraus. Das Absieben und Abschöpfen des Bratensafts entfernt verirrte Krustenkrümel und überschüssiges Fett. Was übrig bleibt, ist eine klare, konzentrierte Flüssigkeit voller saftigem, fleischigem Geschmack. Nach und nach in die Mehlschwitze eingerührt, dickt der Saft zu einer glatten Sauce an, die unverkennbar nach dem Braten schmeckt, von dem sie stammt.

Ein abgerundeter Abschluss mit Sahne, Zucker und Saucenbräuner

Drei kleine Ergänzungen runden die Sauce ab. Die Sahne mildert die salzige Note des Bratensafts und gibt der Sauce genug Körper, um an einer Scheibe Schweinefleisch zu haften. Der Zucker gleicht die Reichhaltigkeit und den Salzgehalt aus. Nicht genug, um die Sauce zu süßen, nur gerade so viel, dass sie nicht zu scharf schmeckt. Das Bräunen dient rein der Optik. Eine mit Mehlschwitze angedickte Sauce kommt blassbeige aus der Pfanne, und ein paar Tropfen verleihen ihr die glänzende, dunkelbraune Farbe, die zu einem Schweinebraten gehört.

Die beste Sauce für ein Bratengericht

Diese Sauce hat eine Aufgabe: jeden Teil deines Bratengerichts besser schmecken zu lassen. Über Schweinebraten mit knuspriger Schwarte, karamellisierten Kartoffeln und einfachem gekochtem oder gebratenem Gemüse gegossen, verleiht sie jedem Bissen Reichhaltigkeit und fügt das ganze Gericht zusammen. Sobald sie auf dem Tisch steht, kannst du davon ausgehen, dass die Schüssel mehr als einmal die Runde machen wird.

Einfache Anpassungen, passend zu deinem Braten

Passe dieses Rezept für Schweinebratensauce an den jeweiligen Braten an. Wenn dein Schweinebraten mit Kräutern wie Thymian oder Lorbeerblättern zubereitet wurde, siebe diese zusammen mit den Krustenkrümeln ab, und die Sauce wird einen leichten Hauch dieser Würze in sich tragen. Dasselbe gilt für Zwiebeln, Äpfel oder welche Zutaten auch immer du verwendet hast. Du kannst auch einen Teelöffel Dijon-Senf für eine sanfte Würze einrühren.

Schwein ist nur einer der Braten, für die es sich lohnt, eine Sauce zu machen. Unsere Saucenrezepte decken den Rest ab, und weitere Bratenrezepte findest du in unserer Rubrik für Weihnachtsbraten. Niemand sagt, dass sie nur für Weihnachten geeignet sind, also schau ruhig mal rein, egal zu welcher Jahreszeit.

https://www.arlafoods.de/rezepte/schweinebratensosse/