Bitterballen
Wenn du nach dem ultimativen niederländischen Wohlfühlessen suchst, hast du es gefunden. Diese Bitterballen sind außen unglaublich knusprig und haben ein cremiges Inneres aus zartem, zerzupftem Rindfleisch, das in eine samtige Béchamelsauce gehüllt ist. Sie sind die perfekte Ergänzung für einen entspannten Nachmittag mit Freunden und schmecken noch besser mit einem Klecks Dijon-Senf.
Zutaten
Langsam gegartes Rindfleisch
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Rindernacken
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700 g |
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Zwiebel
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1 |
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Lorbeerblatt
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1 |
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Schwarze Pfefferkörner
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10 |
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Konzentrierter Kalbfond
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2 EL |
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Wasser
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1 L |
Béchamel
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Butter
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50 g |
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Allzweckmehle
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60 g |
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Milch
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200 ml |
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Kochfond vom gekochten Rindfleisch
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200 ml |
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Salz
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½ TL |
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Frisch Gemahlener schwarzer Pfeffer
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½ TL |
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Muskatnuss, frisch gerieben
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½ TL |
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Dijon-Senf
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2 TL |
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Frische petersilie, gehackt
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1 EL |
Panade
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Allzweckmehle
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60 g |
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Eier
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2 |
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Paniermehl
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80 g |
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Öl, zum Braten
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500 ml |
Zum Servieren
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Dijon-Senf
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4 EL |
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Zubereitung
Langsam gegartes Rindfleisch
Béchamel
Panade
Nimm dir Zeit, wenn du die Mehlschwitze und die Flüssigkeiten miteinander verrührst, und gib die Flüssigkeit nach und nach statt auf einmal hinzu. Ein stetiges Schlagen mit dem Schneebesen verhindert die Bildung von Klumpen aus ungekochtem Mehl und sorgt dafür, dass die Béchamel dickflüssig und geschmeidig statt körnig wird. Sollten sich dennoch Klumpen bilden, schlage bei schwacher Hitze einfach weiter – sie lösen sich in der Regel auf, bevor die Soße andickt. Dies verleiht der Bitterballen-Füllung nach dem Kühlen und Frittieren eine gleichmäßigere Textur.
Die Füllung muss vor dem Formen mindestens 3 Stunden im Kühlschrank ruhen, damit die Béchamelsauce um das zerzupfte Rindfleisch fest werden kann. Wenn du Zeit hast, lasse sie stattdessen über Nacht im Kühlschrank. Eine längere Kühlzeit erleichtert das Formen zu sauberen Kugeln und hilft den Bitterballen, ihre Form beim Frittieren besser zu behalten.
Die Pfanne beim Frittieren der Bitterballen nicht überfüllen. In Portionen von fünf oder sechs Stück auf einmal frittieren und das Öl bei etwa 170–180 °C halten. Zu viele auf einmal senken schnell die Temperatur, wodurch die Semmelbrösel mehr Öl aufsaugen und sowohl außen als auch innen fettig werden. Das Öl zwischen den Portionen wieder auf Temperatur kommen lassen, bevor die nächsten hinzugefügt werden.
Fragen zu den Bitterballen
Wenn du zum ersten Mal Bitterballen zubereitest, beantworten wir dir im Folgenden die häufigsten Fragen, um dir den Vorgang zu erleichtern.
Was sind Bitterballen?
Bitterballen sind kleine holländische Fleischkroketten mit einer knusprigen Panade und einer weichen, herzhaften Füllung aus langsam gegartem Rindfleisch, das in eine dicke Béchamelsauce gemischt wird. Sie werden goldbraun frittiert und oft mit Senf zum Dippen serviert.
Was ist, wenn meine Béchamel zu dick oder zu dünn ist?
Wenn die Béchamel zu dick wird, rühre einen kleinen Schuss Milch oder aufgehobene Brühe unter, um sie zu glätten. Wenn sie zu dünn ist, lasse sie noch ein paar Minuten auf dem Herd und rühre, bis sie weiter andickt. Du kannst auch etwas mehr Butter und Mehl, zu einer schnellen Mehlschwitze verarbeitet, hinzufügen, falls die Mischung noch mehr Bindung benötigt.
Welche Art von Rindfleisch sollte ich für Bitterballen verwenden?
Rindernacken ist eine gute Wahl für Bitterballen, da er nach langsamem Garen zart wird und sich leicht zerzupfen lässt und der Füllung gleichzeitig einen intensiven Rindfleischgeschmack verleiht. Achte bei der Auswahl des Stücks auf eine gute Marmorierung, d. h. die feinen Fettfäden, die das Fleisch durchziehen, denn das hält es beim langen Schmoren saftig und schmackhaft. Andere gute Optionen sind Rinderbrust, Schmorfleisch oder knochenlose Kurzrippen, da diese Stücke beim Schmoren ebenfalls gut weich werden.
Kann ich Bitterballen einfrieren?
Ja, Bitterballen lassen sich gut einfrieren und es lohnt sich daher, sie in größeren Mengen zuzubereiten. Der beste Zeitpunkt zum Einfrieren ist nach dem Panieren, aber vor dem Frittieren. Lege sie in einer einzigen Schicht auf ein Blech und friere sie ein, bis sie fest sind. Danach kannst du sie in einen Gefrierbeutel oder einen luftdichten Behälter umfüllen. Auf diese Weise kleben sie nicht zusammen und du kannst jederzeit so viele entnehmen, wie du brauchst. Im Gefrierschrank sind sie bis zu 3 Monate haltbar. Wenn du sie servieren möchtest, frittiere sie direkt aus dem gefrorenen Zustand bei 170–180 °C für 5–6 Minuten, oder bis sie goldbraun und durchgehend heiß sind. Es ist nicht nötig, sie vorher aufzutauen.
Wie wärmt man Bitterballen am besten wieder auf?
Am besten wärmt man Bitterballen im Ofen oder in der Heißluftfritteuse wieder auf, da bei beiden Methoden die Panade wieder knusprig wird, ohne dass die Füllung fettig wird. Erhitze sie bei 180 °C für 8–10 Minuten, oder bis sie durchgehend heiß sind. Vermeide nach Möglichkeit die Mikrowelle, da sie die Kruste aufweicht und die Füllung ungleichmäßig heiß machen kann.
Nährwertangaben
Brennwert
6394 kcal
| Ballaststoffe | 7,5 g |
| Eiweiß | 175,1 g |
| Fett | 600,6 g |
| Kohlenhydrate | 91,4 g |