Portrait

Miriam Höller: Ich bin Stuntfrau meines Lebens

Miriam Höller: Ich bin Stuntfrau meines Lebens

Wer auf Miriam Höller trifft, bekommt schnell rote Wangen vor Aufregung. Denn, was die 33-jährige aus ihrem bisherigen Leben zu berichten hat, bietet Stoff für mehrere spannende Filme.

Nicht ohne Grund füllt die Ex-Stuntfrau und Unternehmerin heute als Speakerin große Hallen. Sie begeistert viele Menschen mit ihrem Mut, ihrem Selbstvertrauen und ihrer positiven Energie. „Als kleines Mädchen war ich schon sehr mutig und willensstark. Keine Prinzessin, eher ein kleiner Wildfang. Ich wollte Actionheldin werden, denn ich träumte davon, fliegen zu können und Superkräfte zu haben.“

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Aufgewachsen ist Miriam in einem kleinen Dorf am Niederrhein, der große Freizeitpark mit Stuntshow lag nur einige Kilometer entfernt. Nach dem Schulabschluss war für sie klar: „Ich möchte Deutschlands erfolgreichste Stuntfrau werden!“ Über 10 Jahre lebte sie ihren Traum, setzte sich mit ihrer Willensstärke, ihrem Mut und Talent in der männerdominierten Branche erfolgreich durch. Sie gründete ein eigenes 24-köpfiges Stuntteam, das bis heute besteht.

Sie selbst hat gelernt, dass man an herausfordernden Situationen wächst, egal wie einschneidend diese sind. 2016 hat Miriam einen schweren Stuntunfall erlitten, der das Aus ihrer Stuntkarriere bedeutete. Auch privat musste sie mit großen Veränderungen umgehen. Dennoch ließ sie sich nicht unterkriegen und blickte mit Zuversicht nach vorne.

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„Ich habe gelernt, mich nicht darauf zu konzentrieren, was ich verloren habe, sondern darauf, was geblieben ist.“ Heute sagt Miriam über sich, dass sie sich als Stuntfrau ihres eigenen Lebens bezeichnen würde. „Das, was mich als Kind schon ausgezeichnet hat, ist bis heute die Basis meines Selbstvertrauens: Mut und Optimismus.“ Sie ist davon überzeugt, dass das der Schlüssel zu einem selbstbestimmten und glücklichen Leben ist und die Basis an jeder Herausforderung zu wachsen. Dass Mut zum Risiko dazu gehört, dass Scheitern ab und zu einen wachsen lässt. Dabei hilft ihr immer wieder eines: „Ich vertraue dem Leben!“.

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