Zimtsterne
Diese nach Zimt duftenden Sterne sind ein deutscher Weihnachtsklassiker und eine wunderbare Ergänzung für die Plätzchendose. Zimtsterne haben einen weichen, saftigen Kern aus gerösteten Mandeln, Vanille und einem Hauch von Zimt, alles unter einer schneeweißen Glasur, die mit einem zarten Knacken aushärtet. Backe eine Portion für Familie und Freunde oder behalte ein paar für dich selbst zurück.
Zutaten
Cookies
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Ganze Mandeln, mit Schale, geröstet
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400 g |
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Puderzucker
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250 g |
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Gemahlener Zimt
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1½ TL |
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Vanillezucker
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1 TL |
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Eine Prise Salz
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Eiweiß
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2 |
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Puderzucker, zum Ausrollen
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Glaze
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Eiweiß
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1 |
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Puderzucker
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150 g |
Zubereitung
Kekse
Glasur
Backen
Frisch gemahlener Zimt verleiht deinen Zimtsternen ein ausgeprägteres Aroma und einen warmen, süßen Geschmack. Mahle ganze Zimtstangen in einer Gewürzmühle, kurz bevor du den Teig zubereitest, um ihre duftenden Öle einzufangen. Siebe anschließend den gemahlenen Zimt, um alle groben Stücke zu entfernen, damit er sich gleichmäßig mit den Mandeln vermischt.
Verteile die Glasur mit einem kleinen Winkelspatel, einer Palette oder einem ähnlichen Küchenhelfer gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig, bevor du die Sterne ausstichst. Die Glasur sollte den Teig vollständig bedecken, dabei aber nicht zu dick aufgetragen werden, damit sie beim Backen nicht reißt. Wenn du besonders sauber arbeiten möchtest, kannst du die Sterne auch zuerst ausstechen und anschließend jeden einzelnen Stern mit der Glasur verzieren.
Achte darauf, die Sterne eng auszustechen, um überschüssigen Teig zu vermeiden. Übrig gebliebener Teig kann zusammengeknetet und zu einer Rolle geformt werden. Diese kühl stellen, bis sie fest ist, dann in 5 mm dicke Plätzchen schneiden und backen. Alternativ kann der Teig zu kleinen Kugeln gerollt werden. Da die Glasur in den Teig eingearbeitet ist, wird die Textur etwas anders sein als bei den Sternen.
Bestäube den Ausstecher zwischen dem Ausstechen mit Puderzucker, damit der Teig nicht kleben bleibt. So kannst du sauber geformte Sterne ausstechen, ohne den Teig zu dehnen oder zu zerreißen. Wenn sich an den Rändern Glasur absetzt, wische den Ausstecher mit einem feuchten Tuch ab, trockne ihn und bestäube ihn erneut, bevor du weitermachst.
Fragen zu Zimtsternen
Zimtsterne werden in der Vorweihnachtszeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebacken und haben oft bis weit ins neue Jahr hinein einen Platz in der Keksdose. Im Folgenden beantworten wir häufig gestellte Fragen zur richtigen Zubereitung von Teig und Glasur und zur Aufbewahrung deiner Zimtsterne, damit sie länger halten.
Was sind Zimtsterne?
Zimtsterne sind traditionelle deutsche, sternförmige Plätzchen, die in der Weihnachtszeit beliebt sind. Sie werden aus gemahlenen Mandeln, Puderzucker, Eiweiß, Zimt und Vanille hergestellt und mit einer glatten weißen Glasur aus Eiweiß und Puderzucker überzogen. Ihre Ränder sind leicht knusprig und die Mitte ist weich und saftig.
Warum wurde mein Zimtsterneteig ölig?
Zimtsterneteig wird ölig, wenn man die gerösteten Mandeln zu stark verarbeitet oder sie mahlt, während sie noch warm sind, wodurch sie ihre natürlichen Öle freisetzen. Lassen Sie die Mandeln vollständig abkühlen und mahlen Sie sie in kurzen Intervallen. Hören Sie auf, sobald Sie eine fein gemahlene Textur erreicht haben. Vermeiden Sie es, den Teig zu lange zu kneten, und kühlen Sie ihn, wenn er ölig wird.
Warum ist mein Teig für Zimtsterne klebrig?
Wird der Zimtsternteig zu klebrig, liegt das oft an zu viel Feuchtigkeit, einer zu kurzen Kühlzeit oder daran, dass die Mandeln sehr fein gemahlen wurden. Eine leicht klebrige Konsistenz ist jedoch ganz normal. Der Teig sollte formbar sein und nur leicht an den Händen haften. Stelle ihn vor dem Ausrollen etwa 30 Minuten kalt. Bestäube anschließend die Arbeitsfläche mit Puderzucker oder rolle den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier aus. So lässt er sich leichter verarbeiten und ausstechen.
Wie bewahre ich Zimtsterne auf?
Sobald sie vollständig abgekühlt sind, bewahre die Zimtsterne in einem luftdichten Behälter an einem kühlen, trockenen Ort bis zu 4 Wochen auf. Dies ist wichtig, um ihre Konsistenz zu erhalten. Trenne die Schichten mit Backpapier, um ein Zusammenkleben zu verhindern und die weiße Glasur zu schützen.
Nährwertangaben
Brennwert
3898 kcal
| Ballaststoffe | 76,4 g |
| Eiweiß | 92 g |
| Fett | 212,8 g |
| Kohlenhydrate | 404,2 g |
Backe eine Ladung Zimtsterne
Klein, aber geschichtsträchtig: Zimtsterne stammen ursprünglich aus Schwaben in Südwestdeutschland und wurden bereits im 16. Jahrhundert serviert, als Zimt noch ein teurer Luxus war. Heute gehören sie zu den beliebtesten Plätzchen, die in vielen deutschen Haushalten während der Adventszeit gebacken werden. Neben Lebkuchen und Vanillekipferl sind Zimtsterne ein Muss in der Weihnachtskeksdose. Sie sehen fast zu schön aus, um sie zu essen, aber bei nur einem zu bleiben, ist eine ganz andere Sache!
Ein nussiger Mandelteig mit Zimtduft
Geröstete Mandeln sind die Grundlage für den unverwechselbaren nussigen Geschmack und die leicht zähe Konsistenz der Plätzchen. Fein gemahlen, vermischen sich die Mandeln mit Puderzucker und Eiweiß zu einem festen Teig, der beim Backen seine Form behält. Gemahlener Zimt sorgt für die festliche Wärme, die den Zimtsternen ihren Namen gibt. Seine süßen, holzigen Noten ergänzen die Mandeln, während etwas Vanillezucker eine milde Süße hinzufügt.
Mit einer süßen weißen Glasur verfeinert
Die weiße Glasur verwandelt diese Mandelplätzchen in richtige kleine Sterne. Hergestellt aus geschlagenem Eiweiß und Puderzucker, wird sie glatt und glänzend auf dem Teig verteilt. Die niedrige Ofentemperatur lässt die Glasur fest werden, ohne zu bräunen, sodass sie auf dem zimtbraunen Boden strahlend weiß bleibt. Sie hat eine leichte Süße und einen knackigen Biss und umrahmt die weichen, gewürzten Plätzchen darunter wie eine Schicht Neuschnee.
Perfekt für gemütliche Nachmittage und festliche Zusammenkünfte
Für Zimtsterne gibt es im Dezember – oder eigentlich in jedem anderen Monat des Jahres – nie den falschen Zeitpunkt. Richte sie auf einer Platte für Freunde an, die vorbeikommen, füge sie dem weihnachtlichen Desserttisch hinzu oder genieße ein paar davon an einem kalten Nachmittag mit einer dampfenden Tasse heißer Schokolade oder Glühwein.
Ihre Sternform macht sie auch zu einem perfekten Geschenk. Da sie sich in einem luftdichten Behälter mehrere Wochen halten, kannst du schon früh im Advent eine Ladung backen und ein paar davon in eine Dose oder einen mit einem Band zugebundenen Zellophanbeutel packen, wann immer du ein selbstgemachtes Geschenk brauchst.
Und wenn du eine Keksdose füllst, passen unsere Weihnachtskränzchen, Butterplätzchen und Kokosmakronen gut neben die Zimtsterne.
Experimentiere mit neuen Geschmacksrichtungen
Traditionelle Zimtsterne kombinieren Mandeln, Zimt und Vanille, aber es gibt immer noch Raum, um mit den Aromen zu spielen. Ersetze einen Teil der Mandeln durch gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse für einen tieferen, nussigeren Geschmack. Etwas fein geriebener Orangenabrieb fügt eine frische, zitrusartige Note hinzu, die besonders gut zu Zimt passt. Für einen ausgeprägteren würzigen Geschmack füge eine kleine Prise gemahlenen Kardamom, Ingwer oder Nelken hinzu.
Du kannst vor dem Backen auch ein paar Zuckerstreusel über die Glasur streuen, um einen farbenfroheren Look zu erzielen. Herz-, Mond- oder runde Ausstecher funktionieren genauso gut wie Sterne, obwohl sich nur die Sterne wirklich Zimtsterne nennen dürfen.
Eine Ladung Zimtsterne ist nur der Anfang! Entdecke weitere saisonale Favoriten in unseren Rezepten für die Weihnachtsbäckerei oder stöbere in unseren Weihnachtsdessert-Rezepten nach noch mehr Möglichkeiten, die Feierlichkeiten zu versüßen.