#Stärker mit jeder Herausforderung

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In normalen Zeiten werden allzu leicht die Menschen übersehen, die uns das Essen auf den Teller bringen. Für uns alle ist es selbstverständlich, dass wir jeden Tag Lebensmittel im Supermarkt kaufen. Dabei zeigt uns aktuell die Corona-Pandemie, was es jeden Tag braucht, damit wir dies auch tatsächlich können. Denn damit Lebensmittel, wie Milchprodukte, im Kühlregal landen, braucht es eine Lieferkette mit vielen, hart arbeitenden Menschen. Bei Arla beginnt alles damit, dass unsere Landwirte die Kühe auf ihren Höfen melken. Die Milch wird dann von Sammelwagenfahrern in unsere Molkereien gebracht, wo sie von Mitarbeitern zu verschiedenen Produkten verarbeitet wird. LKW-Fahrer liefern die fertigen Waren dann an die Supermarktketten. Das Coronavirus fordert unsere Liefer- und Produktionskette in noch nie dagewesener Weise heraus. Und obwohl sie gelegentlich unter großem Druck steht, funktioniert sie. Das haben wir den vielen engagierten und talentierten Menschen innerhalb unserer Genossenschaft zu verdanken – vom Hof bis ins Kühlregal. Hier erhaltet ihr einige Eindrücke von ihnen.

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Kevin Anhamm, Arla Landwirt aus Nordrhein-Westfalen

„Als Vater von zwei Kindern im Kindergartenalter und einem Säugling, geht es bei uns – wie bei vielen anderen auch – momentan vor allem darum, unsere Arbeit und die Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen. Wir versuchen unsere drei Töchter bestmöglich zu betreuen und zu fördern und gleichzeitig sicherzustellen, dass es unseren 200 Milchkühen genauso gut geht wie sonst auch und der Betrieb läuft. Natürlich hat auch unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer drei Mitarbeiter oberste Priorität, denn nur so können wir unsere Kühe optimal versorgen.“

Birka Thöming, Arla Landwirtin aus Schleswig-Holstein

„Wir bewirtschaften zu dritt einen kleinen Betrieb mit etwa 100 Milchkühen. Es hilft mir sehr, einen ausgefüllten Arbeitsalltag und einen strukturierten Tagesablauf zu haben, denn schließlich müssen unsere Kühe zweimal am Tag gemolken werden. Die Auswirkungen des Coronavirus merken wir derzeit zum Beispiel in den Bestellungen von Kraftfutter für unsere Tiere, die in allen Mengen heruntergefahren wurden. Auch der Kontakt zu anderen Arla Landwirten findet derzeit nur telefonisch statt. Und natürlich sind wir besonders aufmerksam, wenn Besucher auf den Betrieb kommen, zum Beispiel um die Milch unserer Kühe abzuholen. Den gebotenen Abstand sowohl bei der täglichen Arbeit als auch in der Freizeit einzuhalten ist ungewohnt. Aber je konsequenter wir dies umsetzten, desto schneller ist die schwierige Zeit vorbei.“

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Monika Einheuser, Milchsammelwagenfahrerin

"Wir Sammelwagenfahrer holen die Milch der Landwirte jeden oder jeden zweiten Tag ab und das auch in diesen beispiellosen Zeiten. Für alle ist dies eine schwierige Zeit und wir sitzen alle in einem Boot. Einige müssen das Boot auf Kurs halten und dazu gehören auch wir „Milchkutscher“ von Arla gemeinsam mit den Milchbauern.“

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Jenny, Deborah und Katarzyna am Standort in Pronsfeld

„Normalerweise bewegen wir in Pronsfeld etwa 4.800 Paletten pro Tag. In den vergangenen Wochen ist die Zahl auf 5.000 bis 7.300 Paletten pro Tag angestiegen. Wir sind alle motiviert und engagiert und können uns auf die gute Teamarbeit verlassen.“

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Bernd Steinhagen, LKW-Fahrer

„Durch das Coronavirus hat sich meine Arbeit stark verändert. Obwohl mir der Kontakt zu unseren Kunden sehr wichtig ist, bleibe ich während die Ware abgeladen wird in meinem LKW, um eine Ansteckung mit dem Virus für mich, unsere Kunden oder andere Personen zu vermeiden. Trotz der aktuell stark veränderten Arbeitsbedingungen und dem fehlenden direkten Kontakt zu Kollegen und Kunden macht meine Arbeit Spaß und ich werde alles dafür tun, unsere Produkte pünktlich bei unseren Kunden anzuliefern.“

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Deniz Alyakut, Key Account Managerin im Foodservice

„Als Key Account Managerin in Arlas Foodservice stehe ich täglich in direktem Kontakt mit Restaurants und Gastronomiebetrieben, an die wir normalerweise hochwertige Molkereiprodukte liefern. Durch das Coronavirus und die damit verbundene Schließungen vieler dieser Betriebe sehe ich aus erster Hand, wie schwierig die aktuelle Situation für viele Menschen und Unternehmen ist. Aber nicht nur Gastronomen stehen vor großen Herausforderungen. Viele Menschen wissen derzeit nicht, wie sie alltägliche Lebensmittel noch bezahlen sollen. Daher bin ich froh, dass Arla die Initiative ergriffen hat und wir mit regelmäßigen Produktmustern und -spenden aus unserem Bereich Foodservice nicht nur Gastronomiebetriebe unterstützen, sondern auch zahlreiche Hilfsorganisationen, die hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgen. Denn Solidarität und die Übernahme von sozialer Verantwortung für die Region sind gerade in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig.“

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Marc Kramer, Senior Commercial Manager Starbucks

„Die Corona-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen und verlangt uns viel ab, privat und beruflich. Um denjenigen zu danken, die gerade an vorderster Front unter schwierigen Bedingungen einen erstklassigen Job machen, haben wir uns dazu entschieden, einfach mal „Danke“ zu sagen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helios Kliniken unsere Wertschätzung zu zeigen. Daher haben wir 8.400 Arla Milchmischgetränke der Marke Starbucks an sieben Krankenhäuser gespendet. Denn die gegenseitige Wertschätzung und der Zusammenhalt unter den Menschen ist gerade in Krisenzeiten besonders wichtig.“

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