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Arla erwartet Test-Equipement

26-09-2008 17:00

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Chinesisches Partnerunternehmen von Arla erwartet Test-Equipement bevor Produktion wieder aufgenommen wird.
 

Düsseldorf. Der chinesischen Joint-Venture-Partner von Arla, Mengniu Dairy, wird die Produktion von Milchprodukten erst wieder aufnehmen, wenn die Produkte auf Melamin getestet werden können. Entsprechendes technisches Equipement ist von Arla an seinen Partner nach China geschickt worden. Sämtliche Produktchargen, die noch in den Werken lagern, werden ebenfall untersucht, bevor sie an den chinesischen Handel geliefert werden. , kommentiert Jais Valeur, Group Executive Director von China die momentane Situation.


 
Mengniu hat eine groß angelegte TV-Informationskampagne in China gestartet, um der Bevölkerung die Maßnahmen nahe zu bringen, die die milchverarbeitende Industrie unternimmt, um die Sicherheit von Milch und Milchprodukten wieder zu garantieren. Parallel hat der Geschäftsführer von Mengniu mehr als 10.000 Außendienstmitarbeiter über die Unternehmens-Philosophie informiert, die auf Säulen wie Transparenz, Qualitätskontrolle sowie Vertrauen in der Bevölkerung aufbaut.
 
Obwohl derzeit das Vertrauen der chinesischen Bevölkerung in chinesische Milchprodukte sehr gering ist, möchte Jais Valeur keine skandinavischen Produkte nach China importieren.
 
Arlas Zukunft in China sieht Valeur weiterhin gesichert. Durch das seriöse Handling der Krise von Mengniu sieht Arla sich ganz klar bestätigt, mit diesem Joint-Venture Partner die richtige Wahl getroffen  zu haben. Mengnius transparente Kommunikation überzeugt und sein Fokus auf qualitätive Sicherheit und die Sicherheit der Verbraucher ist identisch mit den Ansprüchen Arlas. , so Valeur.
 
In Deutschland hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Verbraucher bestanden. Arla exportiert grundsätzlich keine Produkte aus China. Mittlerweile haben auch die deutschen Behörden offiziell auf den Milchskandal in China reagiert. Sie verweisen darauf, dass nach EU Recht China nicht zu den Ländern gehört, aus denen Milch oder Milchprodukte in die EU eingeführt werden dürfen, die Einfuhr ist somit verboten. Auch Unternehmen, die keine reinen Milchprodukte importieren, die aber Milchpulver oder Ähnliches enthalten können, wurden aufgefordert, Produkte mit chinesischem Ursprung auf Melamin zu testen, bevor sie auf den deutschen Markt kommen.